Verfasst von: heinzney | Januar 22, 2012

Schwere Sturmschäden an der samländischen Bernsteinküste

Promenade in Rauschen im Sommer - nunmehr zerstört! Foto: H. Ney

Orkantief "Elfriede" richtet an der Küste von Selenogradsk (Cranz) schwere Verwüstungen an. (Foto: Plath/.rufo)

Kaliningrad (Königsberg). Handbreite Risse in Seepromenaden, weggeschwemmte Strände, unterspülte Dünen: Schwere Winterstürme haben Russlands Bernsteinküste verwüstet. Die Schäden sind aber auch eine Folge vernachlässigten Küstenschutzes.

Die Promenade des Kaliningrader Vorzeige-Seebades Swetlogorsk (Rauschen) war gerade erst saniert, nun dürfte sie bald wieder Baustelle sein: An mehreren Stellen klaffen breite Risse im Beton des neuen Laufstegs, die große Treppe hinunter zum Strand in Höhe des Nobelhotels „Grand Palace“ liegt komplett in Trümmern.
Auch nebenan in Selenogradsk (Cranz) zerstörten bis zu vier Meter hohe Wellen sämtliche Strandaufgänge und unterspülten die massiven Steinpackungen, große Teile der Böschung sackten ab.
Am Rand der neuen Promenade verlor ein eben erst gebautes Strandcafé seine komplette Terrasse, die schweren Sturmseen machten aus dem Vorbau in wenigen Stunden Kleinholz.
Sowohl in Swetlogorsk als auch in Selenogradsk spülten die anstürmenden Brecher fast den kompletten Strand ab, nicht viel besser sieht es in Pionersk (Neukuhren) aus – wo noch vor einer Woche ein breiter Sandstrand war, glänzen nun blanke Steine im Winterlicht.
Eine solche Serie schwerer Winterstürme wie in den ersten beiden Januarwochen 2012 hat der Russische Hydrometeorologische Dienst in Kaliningrad seit über zwanzig Jahren nicht mehr registriert.

(Foto: Plath/.rufo)

Besonders schlimm trieb es „Elfriede“: Das atlantische Orkantief hatte noch einmal kräftig Luft geholt auf dem Weg ins Baltikum, ehe es in der Nacht zu Sonnabend Kaliningrads etwa 140 Kilometer lange Bernsteinküste erreichte.

Nehrung wieder von Durchbruch bedroht

Hart traf es die Kurische Nehrung. Zwischen Selenogradsk und Lesnoje (Sarkau), dem südlichsten Dorf der Halbinsel, rissen die vom Orkan aufgepeitschten Wellen auf mehreren Kilometern einen Großteil der Vordüne weg.
Es traf fast genau jene Stelle, an der ein Winterorkan am 18. Januar 1983 die Nehrung schon einmal durchbrach, Armeeangehörige und Hunderte freiwillige Helfer brauchten damals mehrere Wochen, um den zwei Kilometer langen Riss wieder zu schließen. Eine solche Katastrophe droht der berühmten, hundert Kilometer langen Landzunge nun wieder.
Die Kurische Nehrung, heute zwischen Litauen und Russland geteilt, auf beiden Seiten Nationalpark und zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörend, ist bei Lesnoje am schmalsten. Nur knapp 400 Meter trennen die Ostsee hier vom Kurischen Haff, einer Binnenlagune dreimal so groß wie der Bodensee.

“Der Hang ist einfach weg“

Wie ein Bollwerk schützt die bis zu zehn Meter hohe Vordüne die Nehrung gegen die offene, in diesem Teil der Ostsee besonders starke Sturmbrandung. Wo die Wellen den Wall durchbrechen, steht ihnen nichts mehr im Weg.
„Zum Teil ist die Düne nach den letzten Orkanen jetzt fast zur Hälfte unterspült und abgetragen. Der Hang ist einfach weg, und das gleich kilometerweise“, beschreibt ein Mitarbeiter der russischen Nationalverwaltung das Ausmaß der Schäden.
Eigentlich sei der Strandwall nahezu auf der gesamten russischen Hälfte der Nehrungsküste betroffen, aber im sensiblen Bereich rings um das Dorf Lesnoje müsse dringend etwas geschehen. „Die Vordüne muss aufgeschüttet und wieder in Kontur gebracht werden. Bevor sie bricht. Denn dann haben wir wirklich ein Problem.“
Im Ausmaß der Sturmschäden zeigt sich auch eine Folge des vernachlässigten Küstenschutzes. Jahrzehntelang ist zwischen Baltijsk und der Kurischen Nehrung kaum etwas getan worden für den Bau und die Pflege von Dünen und Buhnen.

(Foto: Plath/.rufo)

Eine Zeitlang war dieser Finanzposten sogar gänzlich gestrichen aus dem Staatshaushalt. Die alten Buhnen aus ostpreußischer Zeit, bewährt als Wellenbrecher und Erosionsbremsen, sind bis auf wenige Reste verfault.

Beton vs. Natur

Zu sowjetischer Zeit setzte man auf die Kraft von Stein und Beton: Die in den 1970er Jahren anstatt der hölzernen Vorgängerbauten neu angelegten Strandpromenaden von Swetlogorsk und Selenogradsk gleichen massiven Bollwerken.
Doch das Meer hat Zeit. Welle für Welle nagte an den Betonwänden, bis sie zu bröckeln begannen, die Salzluft tat ein Übriges, und wenn es stürmt an der Samlandküste, brechen Naturgewalten los, die man der kleinen Ostsee kaum zutraut.
So wurden die Flanierbollwerke in Rauschen und Cranz schon 30 Jahre nach ihrem Bau zum Sanierungsfall. Nun baut man sie neu. Wieder aus Beton. Der Bau von Buhnen, nach Meinung vieler Küstenschutzexperten entscheidend für das sanfte Brechen der Brandung, ist nicht vorgesehen.

Die Reste der alten Buhnen aus deutscher Zeit in Cranz. Foto: H. Ney

Sand wird einfach umverteilt

Längst ist in den drei Seebädern Selenogradsk, Swetlogorsk und Pionersk, einst berühmt für ihre breiten Strände, kaum noch Sand vorhanden, die Strömung spült ihn während der Sturmsaison einfach aus der Bucht heraus. Der Chef des Kaliningrader Küstenschutzamtes, Wjatscheslaw Schtscherbina, fühlt sich dafür nicht zuständig.
„Die Schäden an den Promenaden und Bauwerken werden natürlich repariert, aber der Strand? Fällt nicht in unseren Verantwortungsbereich. Strand ist ein Naturobjekt. Nicht unser Thema“, sagte er angesichts der jüngsten Schäden nach dem Durchzug von „Elfriede“. Der Sand an der Küste sei schlichtweg in Bewegung, dagegen könne man nichts machen.
An der litauischen Küste nördlich der Exklave Kaliningrad hat man mittlerweile das umgekehrte Problem: In der Hafenstadt Klaipeda führt die Versandung des Fahrwassers zu immer mehr Problemen für die Schifffahrt. Und während die berühmte Kurische Nehrung an ihrem südlichen Ende zu zerreißen droht, wird sie an der Nordspitze immer breiter.

Quelle: Russland-Aktuell, Die Netzeitung von .RUFO, Dienstag, 17.01.2012

Verfasst von: heinzney | Januar 10, 2012

Stütze geborgen, die „Johanna“ durchbohrte

Ein Stahlträger ist vermutlich die Ursache für das Loch im Bug des Frachters "Johanna". Die Bergungsplattform „Susanne A“ zog die Stelze aus dem Meeresgrund. Foto: WSA

Stralsund (OZ) – Die Stahlstütze, die die unter britischer Flagge fahrende „Johanna“ durchbohrt haben soll, wurde am Montag gegen 8.10 Uhr geborgen. Der 37 Meter lange Pfahl, der seither in etwa 20 Metern Tiefe auf dem Grund der Ostsee lag, wird jetzt in Dänemark untersucht. Der Knick rechts im Bild deute „auf eine Kollision hin“, erklärt Holger Brydda, Chef des Wasser- und Schifffahrtsamtes Stralsund.

Am 18. Dezember 2011 sollen sich diese Stütze und ein Teil einer zweiten Strebe an Bord der Hubplattform „Aarsleff Jack 3“ aus ihren Verankerungen gelöst und in den Meeresgrund gerammt haben. Wenige Stunden später sei die „Johanna“ mit der jetzt geborgenen Strebe kollidiert. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, dies sei jedoch das „wahrscheinlichste“ Szenario, erklärt auch Jörg Kaufmann, Direktor der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg. Die Experten gehen davon aus, dass an der Stütze haftende Metall- oder Farbreste der „Johanna“ Gewissheit über den Unfallhergang bringen werden. Derweil wird das provisorisch reparierte Schiff morgen Kokkola in Finnland erreichen.

Thomas Luczak

OZ/LOKAL/HST vom 10.01.2012 06:00

Verfasst von: heinzney | Januar 7, 2012

HMS ILLUSTRIOUS in Hamburg

Bugsier 21 macht am Bug fest. Foto: Andreas Vallbracht

Der Bildkünstler des Hamburger Hafens, Andreas Vallbracht, hatte im Dezember die Möglichkeit, das Aufkommen des britischen Flugzeugträgers  HMS ILLUSTRIOUS in Hamburg zu begleiteten.

Hier das prachtvolle Resultat: http://www.youtube.com/watch?v=IqE2jqAUBmI

 

 

 

Verfasst von: heinzney | Januar 4, 2012

JOHANNA-Unfall: Stahlträger geborgen

Hier eine graphische Sitationsdarstellung des Vorfalls. Quelle: Wikipedia

Die Bergungsplattform „Susanne A“ musste bis zu 90 Tonnen Zugkraft aufbringen, um die Stelze aus dem Meeresgrund zu ziehen. Foto: WSA

Das Vermessungsschiff „Deneb“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie suchte im Auftrag des WSA die Stelle in der Kadetrinne per Sonar-Technik ab. Dabei wurde laut Holger Brydda, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Stralsund, nicht nur eine Stütze, wie bislang angenommen, sondern zwei Träger geortet. Eine 15 Meter lange Stelze wurde schon geborgen. Die zweite ist mit 36 Metern deutlich länger – und „mit großer Wahrscheinlichkeit“ die Ursache für das Loch im Bug der „Johanna“, sagt Brydda. Während die kürzere Stütze schräg im Meeresboden steckte, liegt die zweite „ebenerdig“ auf und soll am Sonnabend herausgeholt werden. Das Wasser ist an jener Stelle 23 Meter tief, sodass der 36-Meter-Träger vor der Kollision noch über die Oberfläche ragte. Die Untersuchungen gehen weiter. axm/LN/04.01.2012

Verfasst von: heinzney | Januar 2, 2012

Stahlstützen – Theorie ist ein Witz

Der Bug ist ein besonders beanspruchter Teil des Schiffes, da er als erster mit jedem Hindernis in Kontakt kommt. Natürlich wird er deshalb speziell für diese Beanspruchung konstruiert und verstärkt. Es wird dort wirklich eine Menge Stahlplatten verbaut. Wie soll eine Stahlstütze, die kein Gegenlager im Wasser hat, in einem so extrem flachen Winkel durch diesen Bug und das Vordeck stoßen und ohne stecken zu bleiben verschwinden? Die Behauptung von „Experten“, die von einer Arbeitsplattform verlorene Stütze habe das Loch verursacht, ist, in meinen Augen, ein Witz.

Ein dänischer Schlepper schiebt die Barge „Aarself Jack 3“ vor sich her. Auf ihrem Weg nach Kopenhagen verlor die Plattform im Sturm eine der vier aufgerichteten Stahlstützen. Foto: marinetraffic.com

Ich habe solche Plattform im Sassnitzer Hafen liegen sehen und kann mit Gewissheit sagen, dass die vier circa 50 Meter hohen Stützen aufgrund der einrastenden Sicherungen nicht verloren gehen können – und bei einem Hurrican, der in der Ostsee nicht so häufig vorkommt, wäre der Schleppverband nicht ausgelaufen. Schon auf dem ersten Foto konnte man erkennen, dass die Ränder an der Eintrittsöffnung nach innen gebogen waren. Als aktiver Sportschütze würde ich sagen: ein glatter Durchschuss.

Gerd Marnitz, per E-Mail in der Ostsee-Zeitung vom 31.12.2011

Schlimmer geht es nicht!

Ein Stahlrohr von 36m länge löst sich aus der Verankerung und rauscht auf den Meeresgrund um dann durch eine aufgewühlte See, horizontal!, den Bug eines Schiffes zu durchbohren und ist danach wieder, nachdem es natürlich Schaden genommen hat, wahrscheinlich wieder auf den Meeresgrund gesunken und wurde nie wieder gesehen?

Laut Tabellenbuch wiegt z.B. ein Rohr mit 610 mm Dm und 12,5 mm Wandstärke, 184 Kg/m. Bei einer Länge von 36 m kommt ein Gewicht von 6624 Kg heraus. Meine Frage an erfahrene Seeleute, kann eine aufgewühlte See 6,6 Tonnen Stahl aus 20 m Tiefe, noch dazu von 36 m länge, am Meeresgrund überhaupt bewegen?

schreibt Klaus-Dieter Reinfeldt aus Stralsund (OZ, 30.12.11)

In dem Zusammenhang noch eine Erinnerung (Bericht in den LN vom 12.10.2010):

Ruf nach Lotsenpflicht für Kadetrinne

Nach den jüngsten Schiffshavarien werden Forderungen nach einem umfassenden Sicherheitskonzept für den Seeverkehr durch die Ostsee lauter. SPD und CDU kündigten für die Landtagssitzung am Mittwoch einen Antrag zur Einführung einer generellen Lotsenpflicht für die Kadetrinne an. Die Schiffspassage nördlich von Rostock gilt als eine der am meisten befahrenen Routen weltweit. Bis zu 200 Schiffe pro Tag werden dort registriert. «Auch mit dem Bau des neuen Erdgashafens im polnischen Swinemünde wird der Schiffsverkehr in der Ostsee noch weiter zunehmen», sagte der FDP- Abgeordnete Gino Leonhard.

Verfasst von: heinzney | Dezember 29, 2011

Havarie mit Bein einer Hubinsel in Kadet-Rinne

Der deutsche Frachter "Johanna" rammte auf der Ostsee vermutlich eine Stütze einer Hubinsel. Foto: Frank Behling

Rätsel um das Loch in der „Johanna“ gelöst

Neustadt – Das Rätsel um ein Loch im Frachter „Johanna“ ist gelöst. Der deutsche Containerfrachter war in der Nacht auf den 19. Dezember zwischen Fehmarn und der Kadetrinne von einem bislang unbekannten Gegenstand getroffen worden. Dabei entstand im Vorschiff der „Johanna“ ein kreisrundes Loch, das sich wie ein Schusskanal durch den Bug bis zum Oberdeck verläuft. Zunächst war aufgrund der Art der Beschädigung auch über einen Treffer durch ein Geschoss spekuliert worden. Ein Beschuss mit Munition durch die Marine konnte schnell ausgeschlossen werden, da weder Munitionsreste noch Brandspuren an den Löchern der „Johanna“ festgestellt wurden.

Der zur Stader Reederei Vöge gehörende Frachter wurde anschließend im schwedischen Karlskrona untersucht und setzte dann ihre Fahrt mit dem notdürftig abgedichteten Loch im Bug nach Finnland fort. Die Schäden sollen Anfang Januar in Kiel bei der Lindenau Werft beseitigt werden.

Beamte der Bundespolizei See aus Neustadt gingen an die Suche nach der Ursache und kamen schließlich auf einen ganz zivilen Grund. Die Auswertung von Funkgesprächen und Radarbildern der Verkehrszentrale Warnemünde führte auf die Spur eines Schleppzuges.
Dabei konzentrierten sich die Ermittlungen schnell auf eine Hubinsel, wie sie als Arbeitsplattform bei der Gaspipeline und für Windparks verwendet wird. Diese Hubinsel war in derselben Nacht in dem Seegebiet bei Gedser mit einem Schlepper unterwegs. Dabei hatte die Schlepper-Besatzung Probleme mit einem der vier Beine gemeldet, das sich in dem Sturm gelöst hatte und schließlich auch verlorenging. Das 26 Meter lange Bein hatte die Form eines Stahlrohres und könnte nach dem Verlust von der Plattform noch einige Zeit schräg im Wasser gestanden haben, da es mit Luft gefüllt ist. Dabei kam es dann zu der Kollision mit der „Johanna“, die kurz nach der Hubinsel das Revier bei Gedser passierte. Auf dem Radar war die nur wenige Meter aus dem Wasser ragende Stahlstütze vermutlich nicht zu erkennen. Die weiteren Untersuchungen in dem Fall müssen jetzt britische Behörden übernehmen, da die „Johanna“ unter der Flagge Großbritanniens fährt.

Quelle: Frank Behling | kn | 28.12.2011
19:05 Uhr
aktualisiert: 08:31 Uhr

Verfasst von: heinzney | Dezember 28, 2011

Mysteriöser Beschuss in der Kadetrinne

JOHANNA, mit einem der zwei Durchschüsse, Foto: Bengt Pettersson

Karlskrona/Stralsund    (OZ) – Rätselhafter Seeunfall in der nördlichen Kadetrinne. In der Nacht zum 22. Dezember wurde der deutsche Containerfrachter „Johanna“ in der Ostsee im deutschen Gewässer zwischen dem Fischland-Darß-Zingst und Süddänemark von einem unbekannten Gegenstand getroffen. Am Bug des Schiffes klafft auf der Steuerbordseite oberhalb der Ankertasche, über der Wasserlinie ein Loch von mehr als einem Meter Durchmesser. Ein Austrittsloch findet sich im Deck auf dem Vorschiff.

Offizielle Stellungnahmen zu der mysteriösen Havarie liegen bislang nicht vor. Das Flottenkommando der Marine in Glücksburg war über die Feiertage nicht zu einer Stellungnahme erreichbar.

Der ehemalige Schnellboot-Kommandant, Fregattenkapitän Wolfgang Henze, tippt auf einen Flugkörper mit stahlummantelten Übungssprengkopf aus Beton. Einen Torpedo hielt er für unwahrscheinlich.

Eine Kollision mit einem anderen Schiff konnte nach Auswertung von Radaraufzeichnungen durch die Lotsenbrüderschaft Wismar-Rostock-Stralsund ausgeschlossen werden.

Quelle: OZ, 27.12.2011

(27.12.11) Ein rätselhafter Seeunfall ereignete sich in der nördlichen Kadetrinne in der Nacht zum 22. Dezember. Der unter britischer Flagge laufende Containerfrachter „Johanna“, 6363 BRZ (IMO-Nr.: 9197521), der Reederei Heinz-Georg Voge aus Stade wurde auf der Fahrt nach Karlskrona in deutschen Hoheitsgewässern auf Höhe von Stralsund von einem unbekannten Gegenstand getroffen.

Quelle: Tim Schwabedissen

JOHANNA, Foto: ShipHunter61

IMO-Nummer: 9197521 Flagge: United   Kingdom
MMSI-Nummer: 235618000 Länge: 121.0 m
Rufzeichen: VQGQ2 Breite: 18.0 m

Quelle: Vesseltracker

Ein rätselhafter Seeunfall ereignete sich in der nördlichen Kadetrinne in der Nacht zum 22. Dezember. Der unter britischer Flagge laufende Containerfrachter „Johanna“, 6363 BRZ (IMO-Nr.: 9197521), der Reederei Heinz-Georg Voge aus Stade wurde auf der Fahrt nach Karlskrona in deutschen Hoheitsgewässern auf Höhe von Stralsund von einem unbekannten Gegenstand getroffen. Am Bug des Schiffes wurde auf der Steuerbordseite unterhalb der Ankertasche oberhalb der Wasserlinie ein Loch von mehr als einem Meter Durchmesser gerissen. Ein Austrittsloch fand sich im Deck auf dem Vorschiff. Offizielle Stellungnahmen zu dem Vorfall lagen bislang nicht vor. Der ehemalige Schnellboot-Kommandant, Fregattenkapitän Wolfgang Henze, tippte auf einen Flugkörper mit stahlummantelten Übungssprengkopf aus Beton. Einen Torpedo hielt er für unwahrscheinlich. Eine Kollision mit einem anderen Schiff konnte nach Auswertung von Radaraufzeichnungen durch die Lotsenbrüderschaft Wismar-Rostock-Stralsund ausgeschlossen werden. yp 160  Baujahr 1999.

Quelle: TimS, 27.12.11/13:13

mehr?: http://www.reederei-hgvoege.de/flotte.html

Verfasst von: heinzney | Dezember 26, 2011

PRINZ HEINRICH – eine Wiedergeburt

Die PRINZ HEINRICH wird  wieder restauriert. Über den aktuellen Stand informiert die Seite des Traditionsvereins:

http://www.prinz-heinrich-1909.de/index2.php

Verfasst von: heinzney | Dezember 26, 2011

Roter Sand

Der alte Leuchtturm - standhaft und stolz. Foto: W.Schröder

Als historisch – maritimes Bauwerk steht dieser Leuchtturm heute unter Denkmalschutz und hat mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz einen neuen Eigentümer gefunden. Es bedarf aber immer wieder weiterer Helferinnen und Helfer, die sich für den Erhalt des Leuchtfeuers einsetzen. Diese finden sich im Förderverein Rettet den Leuchtturm Roter Sand e.V., welche sich durch Ihre ehrenamtliche Arbeit für den Leuchtturm Roter Sand und letztendlich für uns alle verdient machen.

Der letzte Leuchtturmwärter war Gerd Ostermann (); wer kann (hier) mehr zu seinem Wirken berichten?

Kontakt: Förderverein Rettet den Leuchtturm Roter Sand e.V. – Inselstraße 6 – 27568 Bremerhaven Tel. 0471 / 49076 – Fax 0471 / 9412387 -www.rotersand.de- Email / foerderverein.roter-sand@nord-com.net

mehr: http://www.roter-sand.de/index.php/uebernachtung

http://www.youtube.com/watch?v=WzZnUvTnQfE

Verfasst von: heinzney | Dezember 11, 2011

Nelson Freire und Lionel Bringuier bei den Proms

Berlioz und Chopin, ein Franzose und ein Wahlfranzose stehen auf dem Programm des Konzertes, das 2010 bei den berühmten Proms in London aufgezeichnet wurde.

Der französische Nachwuchsstar Lionel Bringuier dirigierte das BBC Orchester. Den Klavierpart des Konzertes von Chopin übernahm eine lebende Legende, der brasilianische Pianist Nelson Freire.

Chopin hat fast ausschließlich für Klavier komponiert und er hat in seinem kurzen Leben zwei Klavierkonzerte geschrieben. Sein zweites Konzert schrieb er im Alter von 20 Jahren. Er wollte seine polnischen Landsleute von seinen Qualitäten als Komponist und Klaviervirtuose überzeugen. Es ist die letzte Komposition, die er in seinem Heimatland spielte, bevor er es für immer verließ, um nach Wien und später nach Paris zu gehen.

Lionel Bringuier ist 25 Jahre alt und hat schon die größten Orchester der Welt dirigiert.

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