Karlskrona/Stralsund (OZ) – Rätselhafter Seeunfall in der nördlichen Kadetrinne. In der Nacht zum 22. Dezember wurde der deutsche Containerfrachter „Johanna“ in der Ostsee im deutschen Gewässer zwischen dem Fischland-Darß-Zingst und Süddänemark von einem unbekannten Gegenstand getroffen. Am Bug des Schiffes klafft auf der Steuerbordseite oberhalb der Ankertasche, über der Wasserlinie ein Loch von mehr als einem Meter Durchmesser. Ein Austrittsloch findet sich im Deck auf dem Vorschiff.
Offizielle Stellungnahmen zu der mysteriösen Havarie liegen bislang nicht vor. Das Flottenkommando der Marine in Glücksburg war über die Feiertage nicht zu einer Stellungnahme erreichbar.
Der ehemalige Schnellboot-Kommandant, Fregattenkapitän Wolfgang Henze, tippt auf einen Flugkörper mit stahlummantelten Übungssprengkopf aus Beton. Einen Torpedo hielt er für unwahrscheinlich.
Eine Kollision mit einem anderen Schiff konnte nach Auswertung von Radaraufzeichnungen durch die Lotsenbrüderschaft Wismar-Rostock-Stralsund ausgeschlossen werden.
Quelle: OZ, 27.12.2011
(27.12.11) Ein rätselhafter Seeunfall ereignete sich in der nördlichen Kadetrinne in der Nacht zum 22. Dezember. Der unter britischer Flagge laufende Containerfrachter “Johanna”, 6363 BRZ (IMO-Nr.: 9197521), der Reederei Heinz-Georg Voge aus Stade wurde auf der Fahrt nach Karlskrona in deutschen Hoheitsgewässern auf Höhe von Stralsund von einem unbekannten Gegenstand getroffen.
Quelle: Tim Schwabedissen
| IMO-Nummer: | 9197521 | Flagge: | United Kingdom |
| MMSI-Nummer: | 235618000 | Länge: | 121.0 m |
| Rufzeichen: | VQGQ2 | Breite: | 18.0 m |
Quelle: Vesseltracker
Ein rätselhafter Seeunfall ereignete sich in der nördlichen Kadetrinne in der Nacht zum 22. Dezember. Der unter britischer Flagge laufende Containerfrachter „Johanna“, 6363 BRZ (IMO-Nr.: 9197521), der Reederei Heinz-Georg Voge aus Stade wurde auf der Fahrt nach Karlskrona in deutschen Hoheitsgewässern auf Höhe von Stralsund von einem unbekannten Gegenstand getroffen. Am Bug des Schiffes wurde auf der Steuerbordseite unterhalb der Ankertasche oberhalb der Wasserlinie ein Loch von mehr als einem Meter Durchmesser gerissen. Ein Austrittsloch fand sich im Deck auf dem Vorschiff. Offizielle Stellungnahmen zu dem Vorfall lagen bislang nicht vor. Der ehemalige Schnellboot-Kommandant, Fregattenkapitän Wolfgang Henze, tippte auf einen Flugkörper mit stahlummantelten Übungssprengkopf aus Beton. Einen Torpedo hielt er für unwahrscheinlich. Eine Kollision mit einem anderen Schiff konnte nach Auswertung von Radaraufzeichnungen durch die Lotsenbrüderschaft Wismar-Rostock-Stralsund ausgeschlossen werden. yp 160 Baujahr 1999.
Quelle: TimS, 27.12.11/13:13

