
Die Bergungsplattform „Susanne A“ musste bis zu 90 Tonnen Zugkraft aufbringen, um die Stelze aus dem Meeresgrund zu ziehen. Foto: WSA
Das Vermessungsschiff „Deneb“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie suchte im Auftrag des WSA die Stelle in der Kadetrinne per Sonar-Technik ab. Dabei wurde laut Holger Brydda, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Stralsund, nicht nur eine Stütze, wie bislang angenommen, sondern zwei Träger geortet. Eine 15 Meter lange Stelze wurde schon geborgen. Die zweite ist mit 36 Metern deutlich länger – und „mit großer Wahrscheinlichkeit“ die Ursache für das Loch im Bug der „Johanna“, sagt Brydda. Während die kürzere Stütze schräg im Meeresboden steckte, liegt die zweite „ebenerdig“ auf und soll am Sonnabend herausgeholt werden. Das Wasser ist an jener Stelle 23 Meter tief, sodass der 36-Meter-Träger vor der Kollision noch über die Oberfläche ragte. Die Untersuchungen gehen weiter. axm/LN/04.01.2012
